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Retro Classics 2017 Stuttgart

 

BMW 316i E30 Baur auf dem Messestand von Baur zu sehen. Dieses Fahrzeug wurde durch uns, Ahrend02Tuning komplett aufbereitet.

36. ADAC / RGB Saisonfinale

 36. ADAC / RGB Saisonfinale 2014

 

Grand-Prix-Kurs Nürburgring

03. - 05. Oktober

 

Ahrend 02 Tuning

 

beim

 

36. ADAC / RGB Saisonfinale 2014 Ahrend 02 Tuning rgb-ev

als Gast am

BMW-02 Club
Stand vertreten.

Der 02Club hat im Fahrerlager einen reservierten Platz.

Classic Car 2016 - Butzweilerhof Köln

Ahrend 02 Tuning auf der Classic Car am Butzweilerhof mit 2 - 3 Fahrzeugen vertreten.


 

Termin:
Sonntag, 03. April 2016

 

Wo:
Butzweilerstrasse 35 - 39
50829 Köln

 

Ahrend-02-Tuning Classic Car Butzweilerhof - 03. April 2016

 Bremen Classic Motorshow 2014

 

Dieses Jahr ist

 

Ahrend 02 Tuning

 

auf der

 

Bremen Classic Motorshow 2014 Ahrend-02-Tuning vertreten

als Gast vertreten.

Neue Fahrzeuge

BMW 02 EUROPA MÖBEL Nachbau aus der DRM Saison 1974

BMW 02 EUROPA MÖBEL Nachbau aus der DRM Saison 1974 - VERKAUFT

 

BMW 02 EUROPA MÖBEL Nachbau aus der DRM Saison 1974

BMW 2002 ti, original historischer Rennwagen mit FIA Wagenpass

BMW 2002 ti

 

Reiner Ahrend www.ahrend-02-tuning.de BMW 2002 ti, original historischer Rennwagen mit FIA WagenpassBMW 2002 ti, original historischer Rennwagen mit FIA Wagenpass, im Kundenauftrag zu verkaufen.

Nähere Auskunft unter 02207 - 6728

 

Im Kundenauftrag
    

Preis auf Anfrage

BMW 2002 Automatik

BMW 2002 Automatik VERKAUFT

 

02 automatik rot tn.jpg01BMW 2002 Automatik, SSD, Lack neu, Baujahr 8/72, H-Kennzeichen, Tüv und AU neu.

 

 

Im Kundenauftrag
    

Verkauft

BMW 2002 tii mit Alpina A4 Umbau

BMW 2002 tii mit Alpina A4 Umbau.

 

2002tii alpina umbau.jpg06Motor überholt, ca. 5.000 Km, derzeit Getriebeschaden, kann aber auf Wunsch Instand gesetzt werden. Bj: 7/1973, Stahlschiebedach, Original Recaro Sportsitze, Sperrdifferential, Fächerkrümmer mit Turbo-Auspuff, Ölkühler, Kontaktlose Zündanlage, Alpina Felgen 6 1/2 x 13 mit Semislicks u.v.m. (alles Eingetragen)

 

 

Im Kundenauftrag

 

Verkauft

 

Zwei Baur auf Reisen

Über die Alpen zur „Auto Moto D´Epoca Fiera Di Padua“

 

Ende Oktober 2010 war es soweit, der Start Richtung Italien stand bevor. Geplant war die Anreise touristisch zu gestalten. Die Zentralschweiz mit seinen berühmten Pässen Grimsel, Furka und Gottard stand im imaginären Roadbook. Leider machte der erste Wintereinbruch uns einen Strich durch die Rechnung. Kurz umgeplant hieß nun das erste Etappenziel Limone am Gardasee.

Morgens gegen acht Uhr ging es mit zwei BMW 323i E21 BAUR auf den Weg gen Süden.

Wir, das waren Reiner Ahrend mit Beifahrer Manfred Uhr und Oliver Niessen und mir als Fahrer.

Die ersten 400 km absolvierten wir bei strömenden Regen, bis es uns nach einer Kaffeepause und den beiden TC1 nach etwas Benzin gelüstete. Der „Sindelfinger Wald“ an der A8 bei Stuttgart war unser Zwischenstopp, nachdem  es wettermäßig etwas besser weiterging, allerdings nur bis Kempten. Der einsetzende Schneefall ließ nur einen zaghaften Blick auf die schneebedeckten Allgäuer Alpen zu. Links und rechts der Straße war die Landschaft in Weiß getaucht. Der Schnee begleitete uns noch bis zum Autobahnende der A7 bei Füssen und weiter nach Österreich hinein. Den zweiten Boxenstopp absolvierten wir am Fernpass (1208m), der uns über das Mieminger Plateau ins Inntal führte.

 

 

Reiner Ahrend www.ahrend-02-tuning.de | Zwei Baur auf Reisen1Nach einem letzten Tankstopp und dem Kauf des obligatorischen Pickerls ging es wieder auf die Autobahn, die uns über die 190m Hohe Europabrücke südlich von Innsbruck den Brenner hinauf brachte. Die Überquerung des Alpenhauptkamms über den 1374m hohen Brennerpass erfolgte Dank unserer mindestens 143 vorhandenen Pferdestärken weit zügiger als anno 218v.Chr, Feldherr Hannibal aus militärischen Gründen sich mit 37 Kriegselefanten und 9000 Reitern auf den Weg über die Alpen begab.

Wie schon oft erlebt, riss nach dem schlechten Wetter im Norden der Alpen am Brenner der Himmel auf, und die Alpensüdseite präsentierte sich bei strahlendem Sonnenschein.

Zügig kamen wir unserem Ziel dem Gardasee näher, sodass  wir gegen 18Uhr noch im Hellen in Limone eintrafen. Das „Dolce Vita“ konnte beginnen.

Mit Antipasti, Pasta, Vino und anderen kulinarischen Genüssen begann unser Abend, der beim plätschern des Seewassers an die Kaimauer mit Gelati, Grappa und Espresso seinen Ausklang fand.

Auch am nächsten Morgen zeigte der Blick aus dem Hotelzimmer noch auf den schneebedeckten Rücken des etwa 2000m hohen Monte Bald über dem Ostufer des Gardasees.

 

Reiner Ahrend www.ahrend-02-tuning.de | Zwei Baur auf ReisenReiner Ahrend www.ahrend-02-tuning.de | Zwei Baur auf ReisenDer Weg führte uns weiter auf der Gardesana Occidentale (Gardasee-Westuferstraße), die während der Mussolini-Ära in sechsjähriger Bauzeit 1927-1932 errichtet wurde. Zuvor gab es keine Straßenverbindung zwischen Riva und Gargnano, man konnte die Strecke nur per Schiff zurücklegen.

Gegen Mittag erreichten wir Padova und konnten einen ersten Rundgang starten.

Die „Auto Moto D´Epoca“ gilt zu Recht als die italienische Techno Classica. Sie bietet den ganzen Querschnitt für Liebhaber klassischer Automobile und Motorräder.

Am zweiten Tag in Padova statteten wir der Messe noch einmal unseren Besuch ab, bis wir uns am frühen Nachmittag wieder auf den Weg zurück an den Gardasee machten.

Er führte uns diesmal an das Ostufer über die Gardesana Orientale (Gardasee-Ostuferstaße) in den Ort Malcesine. Der  malerische Ort am Fuße des Monte Baldo ist geprägt von seiner pittoresken Altstadt und der ihr überragenden Skaligerburg. Der folgende Samstag bot leider nicht den erhofften Blick auf Berge und See, deshalb entschlossen wir uns den Ort zu Fuß zu erkunden. Anschließend bot eine kleine Seefahrt die weitere Aktivität für diesen Tag.

Der Abschied von Gardasee rückte näher, die Rückfahrt sollte uns aber noch in und durch die Dolomiten führen.

Ein letzter Blick auf den See, und schon führte uns die Staße von Torbole am nordöstlichen Seeende gelegen, auf die Höhe nach Nago und weiter ins Etschtal. Nur kurze Zeit hielt es uns am Ufer des (ital.) Adige. Nördlich von Rovereto ging es wieder bergauf. Der Passo di Sommo (1343m) brachte uns auf die Hochebene von Lavarone. Dort zweigt das „Kaiserjägerstäßchen“ ab. Dieses ehemalige Militärsträßchen, das erst seit wenigen Jahren durchgehend asphaltiert ist, wurde im Ersten Weltkrieg von Tiroler Kaiserjägern errichtet. Es ist fahrtechnisch und landschaftlich besonders reizvoll. Die teilweise einspurige und ausgesetzte Streckenführung bietet phantastische Ausblicke auf den Caldonazzosee.

 

 

Reiner Ahrend www.ahrend-02-tuning.de | Zwei Baur auf ReisenAngelangt im Val Sugana bogen wir kurz hinter Borgo wieder Richtung Norden in die Berge ab. Ein kurvenreiches, waldreiches Sträßchen brachte uns über die Baumgrenze hinaus auf den 2042m hohen Passo Manghen, wo wir wieder auf Schnee stießen. Das Val Cadino brachte uns nun bergab und über Cavalese, den Passo di Pramadiccio (1431m), das Lavazèjoch (1808m), den smaragdgrünen  Karersee und den 1745m hohen Karerpass so langsam ins Zentrum der Dolomiten.

Die Karerpassstraße bietet ausgezeichnete Ausblicke auf den „Rosengarten“.

Über Vigo di Fassa gelangten wir ins Fassatal. Dort angelangt nahmen wir die „Sellaronda“ in Angriff.

Start war Canazei im Fassatal und die Umrundung des Sellastocks mit der höchsten Erhebung des Piz Boè mit 3152m durchmisst eine Strecke von annähernd 80 Kilometern. Die Route erklimmt vier Pässe in folgender (von uns gewählter) Reihenfolge: Sellajoch (2213m), Grödtnerjoch (2121m), Campolungosattel (1875m) und Pordoijoch (2239m).

 

Reiner Ahrend www.ahrend-02-tuning.de | Zwei Baur auf ReisenReiner Ahrend www.ahrend-02-tuning.de | Zwei Baur auf ReisenReiner Ahrend www.ahrend-02-tuning.de | Zwei Baur auf ReisenReiner Ahrend www.ahrend-02-tuning.de | Zwei Baur auf ReisenReiner Ahrend www.ahrend-02-tuning.de | Zwei Baur auf ReisenReiner Ahrend www.ahrend-02-tuning.de | Zwei Baur auf Reisen

 

Das besondere Merkmal der Region Südtirol, in der wir uns nun befanden sind die drei dort vorherrschenden  Sprachen, die sich auch auf der Beschilderung wiederfinden. Es sind Ladinisch, welches vielfach die Muttersprache ist und natürlich Italienisch und Deutsch.
Nachdem wir zum zweiten Mal den Passo Sella (Sellajoch) erklommen hatten war unsere „Dolomitenrunde“ geschlossen. Nun ging es wieder abwärts ins Grödnertal (Val Gardena), bis nach St.Ulrich, dem Geburtsort von Luis Trenker (1890-1992) dem bekannten Bergsteiger, Schauspieler und Schriftsteller.

Da das Jahr für diese Zeit, was den Tourismus betrifft, schon weit fortgeschritten war, gestaltete sich die Zimmersuche nicht ganz einfach. Nach einiger Suche sind wir dann doch fündig geworden: Das Hotel Panider Sattel am gleichnamigen Pass in ca. 1400m Höhe hieß uns willkommen.

Nach einer ruhigen Nacht erwartete uns am nächsten Morgen eine Überraschung:

 

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Der Winter hatte Einzug gehalten, und verfolgte uns auch auf der schneebedeckten Brenner-Autobahn bis zu unserem letzten Übernachtungsdomizil im Österreichischen Hinterthiersee in der Nähe von Kufstein.

 

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Am siebten Tag unseres Italientrips brachen wir bei weißblauem Himmel zur letzten Etappe auf.
Nach Erreichen der Inntalautobahn war München schnell erreicht, wo wir noch eine Verabredung einhalten wollten. Eine kleine Gruppe Münchner Oldtimerenthusiasten, die wir in Padova an der Hotelbar kennen gelernt hatten, freute sich auf unseren Besuch. Als erstes stand die Besichtigung der kleinen Oldtimerwerkstatt auf dem Programm. Die dort vorherrschende Marke war Fiat-Abarth, der Ausflug der Herren am Wochenende zuvor daher nur logisch. Das gemeinsame Mittagessen, stilecht bei einem wirklich empfehlenswerten Italiener, ließ zum letzten Mal (für dieses Mal) die italienischen Momente im Leben wach werden. Der obligatorische Espresso hielt uns jedoch nicht für die kompletten fast 600km der Rückreise wach, eine Kaffee- und Tankpause war noch nötig, aber er war ein schöner Abschluss unseres fast einwöchigen Spätherbstausflugs.

Jörg Köhres, im Oktober 2010