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Retro Classics 2017 Stuttgart

 

BMW 316i E30 Baur auf dem Messestand von Baur zu sehen. Dieses Fahrzeug wurde durch uns, Ahrend02Tuning komplett aufbereitet.

36. ADAC / RGB Saisonfinale

 36. ADAC / RGB Saisonfinale 2014

 

Grand-Prix-Kurs Nürburgring

03. - 05. Oktober

 

Ahrend 02 Tuning

 

beim

 

36. ADAC / RGB Saisonfinale 2014 Ahrend 02 Tuning rgb-ev

als Gast am

BMW-02 Club
Stand vertreten.

Der 02Club hat im Fahrerlager einen reservierten Platz.

Classic Car 2016 - Butzweilerhof Köln

Ahrend 02 Tuning auf der Classic Car am Butzweilerhof mit 2 - 3 Fahrzeugen vertreten.


 

Termin:
Sonntag, 03. April 2016

 

Wo:
Butzweilerstrasse 35 - 39
50829 Köln

 

Ahrend-02-Tuning Classic Car Butzweilerhof - 03. April 2016

 Bremen Classic Motorshow 2014

 

Dieses Jahr ist

 

Ahrend 02 Tuning

 

auf der

 

Bremen Classic Motorshow 2014 Ahrend-02-Tuning vertreten

als Gast vertreten.

Neue Fahrzeuge

BMW 02 EUROPA MÖBEL Nachbau aus der DRM Saison 1974

BMW 02 EUROPA MÖBEL Nachbau aus der DRM Saison 1974 - VERKAUFT

 

BMW 02 EUROPA MÖBEL Nachbau aus der DRM Saison 1974

BMW 2002 ti, original historischer Rennwagen mit FIA Wagenpass

BMW 2002 ti

 

Reiner Ahrend www.ahrend-02-tuning.de BMW 2002 ti, original historischer Rennwagen mit FIA WagenpassBMW 2002 ti, original historischer Rennwagen mit FIA Wagenpass, im Kundenauftrag zu verkaufen.

Nähere Auskunft unter 02207 - 6728

 

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Preis auf Anfrage

BMW 2002 Automatik

BMW 2002 Automatik VERKAUFT

 

02 automatik rot tn.jpg01BMW 2002 Automatik, SSD, Lack neu, Baujahr 8/72, H-Kennzeichen, Tüv und AU neu.

 

 

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Verkauft

BMW 2002 tii mit Alpina A4 Umbau

BMW 2002 tii mit Alpina A4 Umbau.

 

2002tii alpina umbau.jpg06Motor überholt, ca. 5.000 Km, derzeit Getriebeschaden, kann aber auf Wunsch Instand gesetzt werden. Bj: 7/1973, Stahlschiebedach, Original Recaro Sportsitze, Sperrdifferential, Fächerkrümmer mit Turbo-Auspuff, Ölkühler, Kontaktlose Zündanlage, Alpina Felgen 6 1/2 x 13 mit Semislicks u.v.m. (alles Eingetragen)

 

 

Im Kundenauftrag

 

Verkauft

 

Zwei Baur auf Reisen Vol.2

Alpenüberquerung vom Bodensee nach Padua

 

Mit zwei Baur und einem Kangoo zur „Auto Moto D´Epoca Fiera Di Padua“ 

 

Bericht von Jörg Köhres, Dezember 2014

 

Die Hinfahrt steht unter keinem guten Stern: Schon Tage zuvor verheißt der Wetterbericht für den Alpenraum Ende Oktober nichts Gutes. In Telefonkonferenzen wird dies mehrfach diskutiert und es soll sogar noch schlimmer kommen. Aufgeschreckt durch den Wetterbericht von MeteoSwiss kommt es am Tag des Hinwegs zum Treffpunkt am Bodensee zu einem weiteren Telefonat: Aus dem Bündnerland vom Westen her soll, just für den Zeitpunkt unserer Fahrt, ein Tief heran eilen, das bis zu einem Meter Neuschnee bringen soll und dies bis auf 600 m hinunter.

 

Nun liegt unser Übernachtungsdomizil in Nauders bekanntermaßen auf einer Höhe von 1394 m. Es folgt ein Anruf beim Hotelier:”Der Schneefall habe gerade eine Pause eingelegt, die Straße sei frei” heißt es dort. Also erst mal auf zum Treffpunkt. Dort angekommen hat sich die Wetterprognose der Schweizer nicht geändert. Ein erneuter Anruf beim Hotel ergibt dort keine veränderte Situation. Wenn wir unser Quartier an diesem, schon fortgeschrittenen Nachmittag noch erreichen wollen heißt die Devise: Jetzt oder nie. So geht der Konvoi gegen 16 Uhr im Schweizer Au, unweit vom Bodensee, auf die 152 km lange Reise.

 

ahrend 02 tuning Baur auf Reisen Vol.2 - Alpenüberquerung vom Bodensee nach Padua  zur „Auto Moto D´Epoca Fiera Di Padua“  Zu den Teams:

Ein BMW 318is Baur (TC2) mit dem Fahrer/Beifahrer Reiner Ahrend/André Thonemann, unser Servicefahrzeug (was wir nicht in Anspruch nehmen mussten) Renault Kangoo 4x4 mit Kevin Phifer/Herbert Detemple und zu guter Letzt als Pacemaker ein BMW 323i Baur (TC1) mit Markus Jänisch als Beifahrer und am Steuer der Autor dieser Zeilen.

 

Zügig geht es Richtung Arlbertunnel (die ursprünglich geplante Fahrt über die Silvretta-Hochalpenstraße haben wir aus verständlichen Gründen gecancelt). Die Autobahn lässt ein flottes Tempo zu, bis mit zunehmender Höhe aus dem einsetzendem Regen die ersten Schneeflocken werden. Der Tunnel ist noch weit und die Fahrbahndecke präsentiert sich langsam in weißem Kleid.

 

Ein Überholversuch eines mit Winterreifen bewaffneten, vorausfahrenden Minis wird mangels ausreichender Traktion abgebrochen. Das Tempo wird langsamer und trotzdem beginnt, bedingt durch den Schlupf an der Hinterachse des TC1, das Heck ein gewisses Eigenleben zu entwickeln. Der Puls steigt, das Gaspedal nur noch gestreichelt und vor allen Dingen hektische Lenkbewegungen vermieden. Für nicht BMW E21 Fahrer sei erwähnt, dass gerade dieses Fahrzeug schon damals (als Neuwagen) nicht unbedingt durch herausragende Wintereigenschaften bestach, besonders wenn es, wie in diesem Fall, sommerbereift daherkam (aber wir wollten ja wie im weiteren Verlauf angekündigtem sich besserndem Wetters auch Freude am Fahren erleben).

 

Wir erreichen den Arlbertunnel, für die nächsten 14 km ist Entspannung angesagt. Es geht bis etwa zur Tunnelmitte weiter bergauf, wir wechseln vom Bundesland Vorarlberg nach Tirol, die Temperatur steigt, die Luft wird stickiger und wir scherzen darüber, dass wenn der Tunnel uns wieder ausspuckt wohl alles wieder grün sei. Und tatsächlich, das Verlassen des Tunnels empfängt uns mit der Abstinenz des Schnees. Ein weiterer Tunnel bringt uns um die Ortsdurchfahrt von Landeck und weiter geht es am noch recht jungem Inn entlang. Wir gewinnen an Höhe und langsam färben sich die umliegenden Wiesen wieder Weiß. Bei einer Straßengabelung verlassen wir den Inn (geradeaus wäre es ins schweizerische Unterengadin gegangen) und fahren weiter auf der Reschenstraße dem Ziel des Tages entgegen. Trotz der widrigen Wetterbedingungen erreichen wir gegen 18 Uhr das Hotel in der vom Routenplaner vorausgesagten Zeit von etwa zwei Stunden. Der entspannte Teil des Abends beginnt an der Hotelbar und endet, mit nicht nur einem Digestif, nach verspeistem Abendessen. Ein kurzer Blick aus dem Fenster lässt eher an einen Spaziergang im Schnee oder eine Skitour denken, als an eine vergnügte Fahrt im Cabrio.

 

Aber der nächste Morgen soll uns eines Besseren belehren. Die Schneeflüge haben in der Nacht ganze Arbeit geleistet: Die Straße ist frei!

 
Nun steht das “Ausgraben” der Autos auf dem Programm.

 

ahrend 02 tuning Baur auf Reisen Vol.2 - Alpenüberquerung vom Bodensee nach Padua  zur „Auto Moto D´Epoca Fiera Di Padua“  ahrend 02 tuning Baur auf Reisen Vol.2 - Alpenüberquerung vom Bodensee nach Padua  zur „Auto Moto D´Epoca Fiera Di Padua“

 

Die Schneehöhe links und rechts der Straße ist schon beachtlich und begleitet uns etwas sechs Kilometer lang bis zum Reschenpass (1507 m). Der Pass überquert den Alpenhauptkamm und verbindet Tirol (Österreich) mit den Vinschgau (Südtirol, Italien). Auf der rechten Seite der Reschensee, mit der allseits bekannten, aus dem See ragenden Kirchturmspitze, des im Jahre 1950 bei der Seestauung versunkenen Städtchens Alt-Graun.

 

ahrend 02 tuning Baur auf Reisen Vol.2 - Alpenüberquerung vom Bodensee nach Padua  zur „Auto Moto D´Epoca Fiera Di Padua“  Südtirol empfängt uns mit blauem Himmel und langsam verschwindenden Wolken. Die Wolkenlücken geben einen fantastischen Blick auf den 3905m hohen Ortler frei, der majestätisch im morgendlichen Sonnenlicht erstrahlt. Die Wiesen sind auf der Alpensüdseite in sattes Grün getaucht, die Laubbäume leuchten in warmen Herbsttönen.

 

Unser erster Weg führt uns in eine Waschanlage, in der wir den Dreck des gestrigen Wintereinbruchs von den Autos spülen. Und weiter geht es an Meran vorbei, durch Bozen hindurch ins Eisacktal, welches uns einige wenige Kilometer Richtung Norden führt, um uns dann abrupt auf der östlichen Talseite, nach einer kurzen Tunnelpassage in das anfangs enge und wildromantische Eggental bringt. Die Dolomiten empfangen uns mit zunehmender Höhe wieder mit Schnee. Auch hier hatte es offensichtlich gestern geschneit und nicht zu knapp, wie die zusammen geschobenen Haufen abseits der Straße belegen. Vorbei geht es am Karersee, der Blick schweift nach links und erspäht den Rosengarten, kurz darauf wird der Karerpass (1745 m) erreicht, und nach einigen Kilometern empfängt uns mit Vigo di Fassa das Fassatal. Dem folgen wir eine kurze Zeit abwärts, bis ein Hinweisschild zum Pso.di Rolle uns zum nächsten Kurvenrausch treibt.

 

Vorher sollte aber auch dem leiblichen Wohl die Referenz erwiesen werden, denn auch die Uhrzeit mahnt zur Mittagspause. Im nächsten Ort gestoppt und nach einer passenden Lokalität Ausschau gehalten, erweist sich in dieser touristischen Unzeit als nicht einfach. Nach dem Motto „Wer suchet, der findet“ führt uns der Weg in ein „Albergo Ristorante“. Nach Eintritt in die Bar, einem kurzen Gespräch mit dem Wirt, bringt dieser uns in den Speisesaal, den wir in dieser Größe von außen nicht erwartet hätten. Der Raum erfüllt vom Duft kulinarischer Genüsse, denen sich, übertrieben gesagt, das halbe Dorf hingibt. Dies stimmt positiv, denn wenn es sich die Bevölkerung (von der Arbeiterschaft bis zum älteren Ehepaar) schmecken lässt, kann die Küche nur gut sein. Mit Hilfe der freundlichen, weiblichen Bedienung stellen wir unser Mittagsmenü zusammen. Die Hilfe nehmen wir gerne in Anspruch, da die in Italienisch gehaltene Karte doch einige Fragen offen lässt. Dies ist nur logisch, da wir vor kurzem von der Provinz Südtirol in das Trentino gewechselt sind und somit die Deutsch-Italienische Sprachgrenze hinter uns gelassen haben. Das typisch italienische Essen mit Pasta, Hauptgang und den obligatorischen Espressi haben wir uns munden lassen.

 

Gut gestärkt geht es wieder auf die Piste. Die leere Straße animiert zu zügiger Gangart, die aus Rücksichtnahme auf die plötzlich am Straßenrand auftauchenden Arbeiter etwas zurückgenommen wird. Ein kurzer Blick der Straßenarbeiter auf unsere doch schon historischen anmutende BMW´s und ihr Gesichtsausdruck erhellt sich. Die Mimik und Gestik signalisiert uns einen flotteren Fahrstil einzuschlagen - gesagt getan. Die „forza, forza“ Rufe im Ohr, einen Gang runter geschaltet, die Drehzahlmessernadel schnellt nach oben und das trompeten der Alpina-Endrohre ist nun auch in der Fahrgastzelle gut vernehmlich. So wird die nächste Spitzkehre am äußeren Kurvenrand angepeilt und der TC1 folgt im leichten Drift dem Straßenverlauf. Das Tempo wird beibehalten, wir passieren ansatzlos eine vor uns fahrende Mercedes C-Klasse und durchbrechen die Baumgrenze.

 

ahrend 02 tuning Baur auf Reisen Vol.2 - Alpenüberquerung vom Bodensee nach Padua  zur „Auto Moto D´Epoca Fiera Di Padua“  Der 1989 m hohe Passo Rolle empfängt uns mit einem fantastische Blick auf die schroffen Felsgipfel der Palagruppe. Die mit mehreren Gipfeln die 3.000 m Marke überschreitende Dolomitengruppe zählt zu den bekanntesten ihrer Art und wird für ihre landschaftliche Vielfalt hoch gerühmt. Auch einige der bekanntesten Klettersteige und der Dolomiten-Höhenweg Nr. 2 sind hier zu finden.

 

Das Val Cismon bringt uns wieder abwärts, bis ich in einem Kreisverkehr die erste Ausfahrt wähle. Da kein Hinweisschild die Richtung weist, kommt die Frage von Markus „ob wir denn hier richtig wären“ nicht ganz unbegründet, besonders unter Berücksichtigung der Tatsache, dass auch ich hier zum ersten Mal unterwegs bin. Meine Intuition hat nicht getrügt, den nächsten Ort in Sichtweite konnte die angepeilte Passstraße nur dort beginnen. Die alten Saumpfade, seien es welche aus militärischen Gründen entstandene, oder einfache Almwege beginnen natürlicherweise in Orten und nicht an Kunstbauten wie Ortsumfahrungen und großzügig angelegten Tunnelanlagen. Für die Bevölkerung sicher hilfreich (Ruhebedürfnis), für den schnell vorankommenden Reisenden ein Zeitgewinn, aber für einige im Ort ansässige Betriebe wie Geschäfte, Lokale u. a. sicher nicht immer von Vorteil.

 

Es geht wieder aufwärts, aus dem Ort hinaus, auf schmalen Straßen, durch enge Täler, kleine Orte werden passiert, bis uns ein Hinweisschild kurz innehalten lässt.

 

Ein Durchfahrt verboten Schild mit dem Hinweis auf Bauarbeiten in einem bestimmten Streckenabschnitt bis 18:30 Uhr. Die ganze Baustelle soll noch bis zum morgigen Tage eingerichtet sein. Kurze Beratung: 1. Die Baustelle könne vielleicht passiert werden, 2. Sie ist schon beendet und die Schilder sind einfach vergessen worden und 3. Die Italiener sehen das Ganze sicher nicht so eng wie die Deutschen. Also los geht’s den Berg hinauf. Die Straße wird schmaler, der auf dem Asphalt befindliche Nadelteppich, mit kleineren Ästen durchsetzt, lässt auf einen vor nicht allzu langer Zeit durchgezogenen Herbststurm schließen oder zumindest auf größere Rodungsarbeiten und deren Abtransport. Auf jeden Fall ist hier schon länger Niemand hergefahren. So erreichen wir nach knapp 15 km Fahrt durch malerischen Bergwald die Passhöhe des Pso.di Brocon (1615 m). Kurz hinter dem Scheitelpunkt erblicken wir die Baustelle an sehr schmaler Stelle der Straße und müssen erkennen, dass die großen Maschinen, die zur Hangbefestigung eine Betonmauer errichten, kein Durchkommen zulassen. Kurz wird nach einer Alternative gesucht, die aber auch bei Ignorierung der Verbotsschilder an einer nicht zu befahrenden Schotterpiste oder in einer sumpfigen Wiesendurchquerung enden würde.

 

ahrend 02 tuning Baur auf Reisen Vol.2 - Alpenüberquerung vom Bodensee nach Padua  zur „Auto Moto D´Epoca Fiera Di Padua“

 

Der fortgeschrittene Nachmittag und das noch weit entfernte Hotel lässt die Gruppe zu dem Schluss kommen unterschiedliche Wege einzuschlagen. Nach Rücksprache mit dem zur Hilfe geeilten Hotelier, der seine Herkunft aus Südtirol mit gutem Deutsch unterstreicht, werden wir (Team TC1 und TC2) warten bis die Bauarbeiten für diesen Tag beendet sind und die Straße wieder freigegeben ist. Zumal uns der Wirt bekundet hat, dass die Bauarbeiter schon immer um ca. 17Uhr 30 ihre Arbeit beenden und nicht erst um halb Sieben, wie das Schild zuvor bekundet hatte. Team Kangoo macht sich nach kurzer Fahrt zurück dann auf direktem Weg zum Hotel. Cappuccino-Pause mit Schokolade. Der Wirt signalisiert uns, dass die Bauarbeiten dem Ende zugehen, also Zeche gezahlt und die Motoren gestartet. Diesmal lasse ich Reiner und André den Vortritt und sie lassen sich nicht lange bitten. Reiner legt ein ambitioniertes Tempo vor und nimmt, mit Zuhilfenahme seiner mindestens 140 vorhandenen PS, uns erstmal einige Meter ab. Zweiter Gang, der Drehzahlmesser drängt in höhere Regionen, dritter Gang, die Tachonadel durchbricht die 100km/h Marke und schon fliegt die nächste Spitzkehre auf uns zu, runtergebremst und wieder zweiter Gang, vielleicht mit 20km/h durchfahren wir die 180 Grad Kurve und das Spiel beginnt von neuem.

 

„Das Glück liegt in den Kurven. Eine Kurve ist die sinnlichste Verbindung zwischen zwei Punkten – und in gewisser Weise auch die realistischste. Wer sich ein Ziel steckt, wird dieses fast nie auf dem kürzesten Weg erreichen. Würden unsere Wünsche alle auf einen Schlag wahr werden – wir würden uns um den Weg dorthin betrogen fühlen. Fahren lehrt uns, gegenwärtig zu sein. Und wer gegenwärtig ist, ist glücklich. Machen Sie sich auf die Jagd nach dem Flow, jener zeitlosen Hochebene des Seins, wo Ursache und Wirkung mal keine Rolle spielen, sondern nur der Moment zählt“ (Curves-Magazin 2011- Route de Grandes Alpes). Fast 20 Kilometer (!) lang geben wir uns dem Kurvenrausch hin, die ganze Straßenbreite in Anspruch nehmend, links von uns die Felswand, rechts der Abgrund und umgekehrt. Kein Verbremser, kein Quietschen der Reifen und auch keine schwarzen Striche beim Herausbeschleunigen aus der Kurve – das virtuose Zusammenspiel mit den Pedalen und dem Drehen des Lenkrades ergibt den „Flow“. Alles noch vor den Grenzen der Physik . “If everything seems under control, you're just not goingfast enough.” (Wenn die Dinge unter Kontrolle scheinen, bist du einfach nur nicht schnell genug) (Mario Andretti).

 

Die furiose Fahrt durch die Dämmerung wird nur kurz durch eine Ortsdurchfahrt gebremst um dann anschließend um eine weitere 12 Kilometer-Etappe ergänzt zu werden. Die Schnellstraße des Val Sugana bringt uns Nach Bassano del Grappa, und schon haben wir die nächste Provinzgrenze überschritten – wir sind im Veneto.

 

Touristisch interessant sind die zahlreichen Grappa-Destillerien. Der Name der Stadt hat jedoch nichts mit dem Tresterbrand zu tun. Er kommt vielmehr vom benachbarten Berg Monte Grappa (1775 m), der im Ersten Weltkrieg Schauplatz schwerer Kämpfe war. Heute ist der Berg eines der beliebtesten europäischen Startziele für Drachen- und Gleitschirmflieger. Er ist außerdem einer der südlichsten Erhebungen der Alpen, von deren Gipfel aus der Blick weit in die Poebene, bis nach Venedig und die Adria reicht. Von wirtschaftlicher Bedeutung für die Stadt ist darüber hinaus die keramische Industrie (vielen werden die Keramiken mit Zitronenmotiven in den Geschäften am Gardasee bekannt sein, besonders in Limone und Malcesine – sie kommen überwiegend aus Bassano).

 

Das letzte Stück Fahrt bringt uns nun im Feierabendverkehr zum Hotel, einige Kilometer nördlich von Padua. Nach Einchecken im Hotel erwartet uns das verdiente Abendessen: Pizza und Vino Rosso. 

 

Der nächste Morgen:

„Auto Moto D´Epoca Fiera Di Padua” (Auch: “Italienische Techno Classica”).

 

Nach kurzem Fußweg vom Parkplatz aus entlang des Flusses Bacchiglione erreichen wir das Messegelände. Dank im Vorfeld online erworbener Eintrittskarten gelingt der Eintritt ohne langwieriges Anstellen zügig. Es erwartet uns bei sonnigem Herbstwetter (18 Grad Celsius waren prognostiziert, ca. 25 werden es im Laufe des Tages noch werden) schon zu dieser frühen Stunde geschäftiges Treiben in italienischer Atmosphäre.

 

ahrend 02 tuning Baur auf Reisen Vol.2 - Alpenüberquerung vom Bodensee nach Padua  zur „Auto Moto D´Epoca Fiera Di Padua“  Für den BAUR-Fan gibt es fast gar nichts zu sehen, für den BMW-Liebhaber ein wenig, aber wer sich für italienische Automobilbaukunst interessiert jede Menge. Gerade die Vielfalt historischer Automobile bekannter und auch unbekannter Karossiers erfreut nicht nur das Herz eines Automaniac.

 

Die Ausstellungsbereiche im Einzelnen: Fahrzeughändler klassischer Automobile und Motorräder, Restauratoren, Clubs, Rennställe und Markenregister, Private Anbieter von Autos und Motorrädern, Museen, Ersatzteilbörse und Modellautos. Dazwischen, ob im Außengelände oder auch in den Hallen, immer wieder das nicht nur „Dolce Vita“ mit Cappuccino, Espresso und Dolce – auch herzhaftes wie Pizza, Pasta und Panini sind dabei.

 

Wir haben die italienische Atmosphäre mit all ihren Eindrücken genossen und sind nicht der Versuchung erlegen unsere Portemonnaies zu erleichtern (obwohl es reichlich Gelegenheit dazu gegeben hätte, wobei ehrlicherweise dazu gesagt werden muss, das in vielen Fällen der Kreditrahmen für einen vierrädrigen Traum nicht ausgereicht hätte). Auch diesen Abend beschließen wir mit einem schönen Abendessen, um am nächsten Morgen gestärkt den Rückweg und damit die nächste Dolomiten-Etappe in Angriff zu nehmen. Uns zieht es zuerst einige Kilometer in nördliche Richtung, bis so langsam aus dem Dunst der Ebene die ersten Bergspitzen hervortreten. Die erste Bergkette rückt näher, wir überqueren den Piave und gelangen in den Ort Valdobbiadene. Hier cruisen wir die ca. 35 km lange Proseccostraße entlang, die Valdobbiadene mit Conegliano verbindet. Die Weinreben sind zum greifen nah und Sie führt uns, recht kurvig, durch beeindruckend schöne Hügellandschaft und durchstreift die wichtigsten Orte des Proseccoanbaus

.

Nur Schaumweine aus der Prosecco Region um die Gemeinden Valdobbiadene und Conegliano tragen das geschützte „DOC“ Zeichen. Andere Sekte müssen nicht schlechter sein, aber wie es nun einmal so ist, nur die Schaumweine entlang der Proseccostraße sind „original“. Aber wir wollen ja nicht schon am frühen Vormittag unsere Sinne mit alkoholischen Getränken trüben, denn es stehen noch einige Pässe auf dem Programm, die die ganze Aufmerksamkeit verlangen. Der erste an diesem Tag zweigt links in ein unscheinbares Tal ab: Der Passo di San Boldo unspektakuläre (wie es zuerst scheint) 706 m hoch. Das Tal wird enger und im Talschluss ist außer einer senkrechten Felswand nichts zu erkennen.

 

ahrend 02 tuning Baur auf Reisen Vol.2 - Alpenüberquerung vom Bodensee nach Padua  zur „Auto Moto D´Epoca Fiera Di Padua“  Hierzu schreibt der „Denzel“: „Trotz seiner geringen Höhe zählt er zweifellos zu den kuriosesten Alpenpässen! …zunächst passiert man zwölf Kehren, ehe sich die knapp zweispurige, asphaltierte Bergstraße im steilen Fels des engen Talschlusses mit fünf übereinander liegenden Kehrtunnels zur Scheitelhöhe hinaufschraubt“.

 

Oben angekommen geht es wieder abwärts über sanfte Wiesenrücken hinweg mit Blick auf den „Parco Nationale delle Dolomiti Bellunesi“. Abermals überqueren wir den Piave, durchstreifen das Tal Canale di Agordo, bis uns im gleichnamigen Ort es nach einer Cappuccino-Pause gelüstet. Inzwischen hat sich auch die letzte Wolke verzogen und wir genießen bei blauen Himmel und strahlender Sonne das typische italienische Heißgetränk und knabbern dazu frisches Biscotti. 

 

Die Straße wird enger, nunmehr fast einspurig, es geht weiter aufwärts, die durch den Bergwald ragenden schroffen Felswände werden höher, schon lädt der nächste Pass zum Photo-Stopp ein. Der Passo Duran (1601 m) bringt uns auf weiterhin schmaler Straße Richtung Norden.

 

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Wir durchstreifen das Valle di Zoldo, lassen den Colle San Lucia links liegen und erklimmen den 2235 m hohen Passo di Giau.

 

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Vor uns liegt ein atemberaubendes 360 Grad Panorama - eines der schönsten der Alpen.

 

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Nächster Anlaufpunk ist Cortina D’Ampezzo. Das berühmte Winter- und Bergsportzentrum (u. a. Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1956) in 1211 m Höhe, hat auch filmgeschichtliche Bedeutung erlangt. Hier wurden 1981 einige Sequenzen des James Bond Films „In tödlicher Mission“ gedreht. Unvergleichlich die Verfolgungsjagd mit James Bond (Roger Moore) auf Skiern gejagt von zwei Motorräder (Yamaha XT 500). Die rasante Jagd ging von der Skisprungschanze über einige Pistenkilometer bis hin zur Fahrt durch die Bob-Bahn. Gedreht übrigens von Willy Bogner (selbst Olympiateilnehmer der Winterspiele 1960 und 1964), besser bekannt durch die von seinem Vater 1932 in München gegründete, gleichnamige Modefirma.

 

Bogner fuhr bei dem Filmaufnahmen unter anderem auf speziellen Skiern rückwärts mit der Kamera vor den Protagonisten her – auch durch den Eiskanal. Unser Besuch von Cortina ist von kurzer Dauer, der TC1 verlangt nach Benzin. Weiter geht die Fahrt mit Blick auf das Dreigestirn der Tofanegruppe. Sie gehören zu den bekanntesten und markantesten Dolomitengipfeln. Mit einer Höhe von 3244 Metern ist die in der Mitte gelegene Tofana di Mezzo die höchste der drei Tofane und zugleich nach der Marmolada (3343 m) und dem Antelao (3262 m) der dritthöchste Dolomitenberg. Auf die Tofana di Mezzo führt von Cortina d’Ampezzo aus die Seilbahn Freccia nel cielo („Himmelspfeil“).

 

ahrend 02 tuning Baur auf Reisen Vol.2 - Alpenüberquerung vom Bodensee nach Padua  zur „Auto Moto D´Epoca Fiera Di Padua“

 

Uns bringt die Fahrt durch verschneiten Winterwald auf das Wegedreieck des 2105 m hohen Falzaregopasses und weiter über Arabba, dem Abzweig zum Passo di Campolongo das Pordoijoch hinauf. Der Weg führt waldlos durch hügelige Wiesenlandschaft, nur von Skiliften verschiedenster Art durchkreuzt. Der gute Straßenbelag, das nicht Vorhandenseins weiteren Verkehrs und der übersichtliche Kurvenverlauf lassen eine zügige Gangart zu, so dass bald alleine der Gasfuß den Driftwinkel bestimmt. So erreichen wir recht flott die Passhöhe in 2239 m und gönnen Mensch und Maschine eine Verschnaufpause. Auch hier ist der Blick atemberaubend: Im Süden reicht er bis zur Marmolata mit ihren über 3000 m hohen Gipfeln und dem Marmolatagletscher. Nach Norden hin blicken wir auf den zum Sella-Massiv gehörenden Plateaufelsen Sass Pordoi (2950 m) auf den, fast senkrecht in den Himmel strebend, zum Schluss zwei Felstürme durchstreifend, eine Seilbahn führt.

 

Wir hingegen folgen der Straße abwärts Richtung Canazei (Fassatal), um kurz darauf den nächsten Pass in Angriff zu nehmen: Den Passo di Sella (2240 m). Er bringt uns kurvenschwingend ins Grödnertal. Ganz haben wir die „Sella-Ronda“ nicht geschafft, aber auch so haben wir den Sellastock mit der höchsten Erhebung, dem 3151 m hohen Piz Boè, von den verschiedensten Blickwinkeln aus erleben dürfen. Weiter geht die Fahrt über den Panider Sattel an der nicht weit entfernten Seiser Alm (eines der bekanntesten Skigebiete und einer der größten Hochalmen Europas) vorbei, bis wir uns so langsam am Rand des Schlern schlängelnd (wird vielfach auch als Wahrzeichen Südtirols erwähnt), abwärts ins Eisacktal. bewegen. Der Feierabend-Verkehr von Bozen bringt uns wieder in den Vinschgau, bis wir im Dunkeln, kurz wieder Weinberge durchstreifend, unser Hotel etwas außerhalb von Meran erreichen. Die Zimmer, im original 80er-Jahre Design, empfangen uns nach vorzüglichem Abendessen zur verdienten Nachtruhe.

 

Der nächste Tag: Blauer Himmel, Sonnenschein – und leider auch üppiger, sonntäglicher Ausflugsverkehr, der uns vorbei am Eingang zum Schnalstal und somit am Abzweig zum Schloss Juval (dem Domizil von Bergsteiger Legende Reinhold Messner) ein wenig Richtung Norden bringt. Ständig den Ortler im Blick, der Abzweig zum Stilfser Joch, Stilfs selbst und schon ist das Trafoi erreicht. Die Straße wird enger, die Durchschnittsgeschwindigkeit sinkt und ein ständiger Richtungswechsel treibt uns in die Höhe. Manchmal ist es nötig einen vor uns fahrenden „Sonntagsfahrer“ zu passieren – um weiter die Freude am Fahren zu gewährleisten. Die beeindruckende Kehrenfolge der Ostrampe des Stilfser Jochs ist in der Vergangenheit des Öfteren von der internationalen Automobilindustrie als Bremsenteststrecke befahren worden. Eindrucksvoll belegen dies, vornehmlich in den Abendstunden aufgenommene Fahrzeugbilder mit rot glühenden Bremsscheiben.

 

Das Stilfser Joch (italienisch Passo dello Stelvio) ist mit 2757 m der höchste Gebirgspass in Italien und nach dem Col de l’Iseran der zweithöchste asphaltierte Gebirgspass der Alpen. Das Stilfser Joch verbindet Bormio im Veltlin, Lombardei, mit Prad im Vinschgau, Südtirol. Die Passhöhe empfängt uns mit der „Besten Bratwurst Europa`s“. Richards berühmter Bratwurststand ist immer wieder einen Ausflug wert. Richard, ein Mann mit Unterhaltungswert, zelebriert geradezu die Zubereitung jener Bratwurst, die mit Sauerkraut garniert und in ein original Vinschgauer Roggenbrötchen serviert, natürlich am besten schmeckt. Nach dieser obligatorischen Zwischenmahlzeit zieht es uns abermals abwärts. Nach kurzer Schussfahrt ist der Abzweig zum Umbrailpass (und somit der Weg in die Schweiz) erreicht und wir verlassen die gerade tangierte Lombardei in Richtung Münstertal. Wir folgen dem Umbrailpass, mit 2502 m höchster Schweizer Straßenpass, über die letzte noch verbliebene Schotterpassage (es sind nur wenige, gut zu befahrene Meter) weiter ins Tal. Die engen Kehren durchstreifen herbstlich gefärbten Bergwald – über uns strahlend blauer Himmel umsäumt von schroffen Bergspitzen in winterlichem Kleid. Ein kurzer Linksschwenk bringt uns über den Ofenpass und wieder an den Inn. Dieser 517 km lange Fluss entspringt unweit des Malojapasses im Oberengadin, etwa 50 km von hier. Wir folgen ihm ein kurzes Stück flussabwärts, um dann mit erneutem Schwenk nach links die Passhöhe des Flüelapasses (2383 m) anstreben. Mit zunehmender Höhe steigt auch die Schneehöhe abseits der Straße weiter an und der Stopp am Scheitelpunkt fällt kurz aus. Vorbei am international bekannten Kur-, Wintersport- und Kongressort Davos, bis die letzte Kaffeepause an diesen Tag uns in Klosters einkehren lässt.

 

Nach Apfelküchli und Cappuccino erreichen wir dann bald das Rheintal, das uns auf gut ausgebauter Autobahn an den Ausgangspunkt Au zurückbringt. Kevin wird von seiner Familie freudig in Empfang genommen, für uns ist der Weg in heimatliche Gefilde allerdings zu weit – wir noch eine weitere Übernachtung eingeplant. Die ist nach nicht ganz einstündiger Fahrt durch den Bregenzer Wald rasch erreicht. Die in Balderschwang gelegene „Bodenseehütte“ bietet uns nach dieser fast 300 km langen Tagesetappe die perfekte Möglichkeit, bei gutem Essen, den Tag ausklingen zu lassen.

 

Die Heimreise lässt uns den letzten Pass auf dieser Reise, den Riedberpass (1420 m und damit höchster deutscher Straßenpass) überqueren. Mit dem Pass verschwindet auch die Sonne und eine dichte Wolkendecke gewinnt die Oberhand. Kurz noch ist ein Blick auf die Gipfel zu erhaschen, bis alles in ein trübes Grau getaucht ist. Obheiter nennt der Einheimische diese Wetterlage, wenn meist zwischen Oktober und Februar die Temperatur in der Höhe zunimmt und somit das Tal mit einer Wolkendecke überzieht – auf den Gipfeln gibt es sicherlich eine fantastische Fernsicht bei strahlender Sonne. Die unten im Tal fließende Iller begleitet uns aus dem Tal hinaus bis sie nach 147 km bei Ulm in die Donau mündet. Wir sind schon lange auf der Autobahn unterwegs, überqueren die Schwäbische Alb, bis uns so langsam die Mägen knurren. Dem muss Abhilfe geschaffen werden und was liegt da näher, als bekannte Gefilde anzusteuern. Die Autobahn verlassend erreichen wir bald das Mahdental, das uns vorbei am ehemaligen Start- und Zielturm der Solitude-Rennstrecke auf historischen Boden zum Glemseck führt. Wir genießen im Jahre 1906 erbauten Hotel-Glemseck die Schwäbische Küche und schnuppern ein bisschen den Duft des Rennsports aus lang vergangenen Tagen des vorigen Jahrhunderts.

 

Dies ist der gebührende Abschluss unserer fünftägigen Reise durch die Alpen und es bleibt nur eins zu sagen:

 

Padua wir kommen wieder – auf welcher Route auch immer.